Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist ein Zweig der medizinischen Wissenschaften.

Sie ist ein Therapiekonzept, welches den Patienten in seiner Gesamtheit wahrnimmt.

Der Körper bildet eine Einheit aus zahlreichen Strukturen wie Gelenken, Muskeln, Sehnen, Faszien, Organen, Gefäßen, Hirnhäuten und vielen mehr, die vergleichbar mit einem Uhrwerk alle aufeinander abgestimmt sind, sodass sich das Körpersystem im Gleichgewicht befindet.

Ein Ungleichgewicht entsteht, wenn eine dieser Strukturen in ihrer Funktion eingeschränkt wird.
Bleibt dieser Zustand bestehen, zieht dieses weitere Störungen nach sich, die nicht immer am primären ursächlichen Ort zu finden sind. Beispielsweise können als Resultat von Wirbelblockaden u.a. Problematiken der Gliedmaßen, Organstörungen und Leistungsabfall auftreten.

Genau hier setzt die Osteopathie an.
Sie ist charakteristisch für ihre Ganzheitlichkeit:
Die Osteopathie stellt Zusammenhänge zwischen den Problematiken und ihren Ursachen her, indem immer das ganze Pferd von Kopf bis Huf eingehend untersucht wird und alle weiteren Faktoren, die Einfluss auf das Pferd haben, wahrgenommen werden.

Ein weiteres Kriterium ist die Genauigkeit:
Durch fundierte Kenntnisse in u.a. Anatomie, Physiologie und Pathologie wird jede therapeutische Maßnahme sorgfältig und mit Feingefühl durchgeführt.

Ziel der Osteopathie ist es also, die untrennbare Einheit der Körpersysteme zu betrachten, die vorhandenen Läsionen (Störungen) zu beheben und dem Körper somit zu helfen, sich über seine Selbstheilungskräfte wieder neu zu organisieren und in das Gleichgewicht zurück zu finden.

 

Ursprung der Osteopathie

Begründet wurde die Osteopathie im Jahre 1874 von dem amerikanischen Humanmediziner Andrew Taylor Still.

Die Pferde-Osteopathie wurde in Deutschland im Jahre 1997 durch Beatrix Schulte Wien und Pascal Evrard († 2003) eingeführt.

 

Zusammenarbeit

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Fachgruppen, die für Ihr Pferd sorgen, wie z.B. Tierarzt, Hufschmied, Sattler und Heilpraktiker schätze ich sehr, da die Abstimmung aller Maßnahmen die Gesunderhaltung optimal fördern.

 

Qualität

Bitte beachten Sie, dass die Berufsbezeichnung „Osteopath“ nicht gesetzlich geschützt ist.

Am Deutschen Institut für Pferdeosteopathie (DIPO), dem Begründer-Institut der Pferdeosteopathie in Deutschland, sind ausschließlich qualifizierte Fachpersonen wie Physiotherapeuten, Veterinär- und Humanmediziner zu der zweijährigen Ausbildung zum Pferdeosteotherapeuten zugelassen und dürfen erst bei Bestehen der Prüfung den Titel „DIPO-Pferdeosteotherapeut“ tragen.

So erhalten Sie bei mir die Sicherheit einer qualifizierten, hochwertigen therapeutischen Leistung.

 

Was ist ein Osteotherapeut, 
was ein Osteopath?

Beide Berufsbezeichnungen bedeuten dasselbe. Das DIPO verwendet jedoch den Begriff Osteotherapeut, da die Endung –therapie auf Gesundheit hinweist (wie bei dem Physiotherapeuten), die Endung
-pathie hingegen weist auf den kranken Zustand hin.

 

 

 

Pferdeosteopathie Rieke Peters

Sandrehre 15
30926 Seelze
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